Atemwegsinfekte aktuell
RKI-Wochenwerte zu akuten Atemwegserkrankungen, Influenza und RSV – verständlich erklärt. So sehen Sie auf einen Blick, wie verbreitet Atemwegsinfekte gerade in Deutschland sind.
Aktuelle Lage anzeigenAktuelle Lage – Berichtswoche KW 28/2026
Die folgenden Kennzahlen des Robert Koch-Instituts geben einen Überblick über das Infektionsgeschehen bei Atemwegsinfekten in Deutschland. Es handelt sich um Wochenwerte, nicht um Tageswerte.
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Akute Atemwegserkrankungen (ARE)
3.261je 100.000 Einw.
Wochenwert KW 28/2026
stabil ggü. Vorwoche
Bevölkerungsbasierte Schätzung der ARE-Rate aus dem GrippeWeb-Sentinel des RKI (alle Altersgruppen). Wochenwert für KW 28/2026.
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Influenza (Grippe)
41gemeldete Fälle
Wochenwert KW 28/2026
stabil ggü. Vorwoche
Labordiagnostisch bestätigte, nach IfSG gemeldete Influenza-Fälle in Deutschland (alle Altersgruppen), Wochenwert für KW 28/2026. Das entspricht 0,05 je 100.000 Einw. Aktuelle Wochen sind vorläufig und können durch Nachmeldungen noch steigen.
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RSV
30gemeldete Fälle
Wochenwert KW 27/2026
fallend ggü. Vorwoche
Labordiagnostisch bestätigte, nach IfSG gemeldete RSV-Fälle in Deutschland (alle Altersgruppen), Wochenwert für KW 27/2026. Das entspricht 0,04 je 100.000 Einw. Aktuelle Wochen sind vorläufig und können durch Nachmeldungen noch steigen.
Datenbasis: Robert Koch-Institut (RKI); eigene Darstellung.
Stand: Berichtswoche KW 28/2026 · Daten wurden normalisiert und redaktionell aufbereitet.
Die aktuellsten Wochen sind vorläufig und können durch Nachmeldungen noch steigen. Die Angaben ersetzen keine medizinische Beratung.
Atemwegsinfekte verstehen
Was sind akute Atemwegsinfekte?
Akute Atemwegsinfekte sind kurzfristige Infektionen der oberen oder unteren Atemwege, meist ausgelöst durch Viren. Typische Beschwerden sind Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und manchmal Fieber. Die meisten Infekte klingen von selbst wieder ab. Wie viele Menschen aktuell betroffen sind, schwankt im Jahresverlauf – im Winterhalbjahr sind Atemwegsinfekte deutlich häufiger.
Was bedeuten ARE, Influenza und RSV?
ARE steht für akute respiratorische Erkrankungen, also akute Atemwegserkrankungen unabhängig vom Erreger. Der ARE-Wert schätzt, wie verbreitet solche Infekte in der Bevölkerung sind. Influenza (echte Grippe) und RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) sind zwei bestimmte Viren, deren labordiagnostisch bestätigte Fälle dem RKI gemeldet werden. RSV kann vor allem bei Säuglingen und älteren Menschen schwerer verlaufen.
Warum Wochenwerte statt Tageswerte?
Das Robert Koch-Institut wertet die Daten zu Atemwegsinfekten wöchentlich aus und veröffentlicht sie je Kalenderwoche. Wochenwerte glätten zufällige Tagesschwankungen und Meldeverzögerungen und zeigen den Trend zuverlässiger. Deshalb nennen wir immer die Kalenderwoche als Stand – und keine Tageswerte. Die jeweils aktuellste Woche ist vorläufig, weil noch Nachmeldungen eingehen.
Wann sollte man ärztlichen Rat suchen?
Die meisten Atemwegsinfekte lassen sich zu Hause auskurieren. Ärztlicher Rat ist ratsam bei hohem oder anhaltendem Fieber, Atemnot, starkem Krankheitsgefühl oder wenn Säuglinge, ältere oder chronisch kranke Menschen betroffen sind. Ihre Apotheke berät Sie zu Selbstbehandlung und dazu, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist.
Woher stammen die Daten auf dieser Seite?
Die Zahlen stammen aus den offenen Wochendaten des Robert Koch-Instituts: die ARE-Rate aus dem GrippeWeb-Sentinel (bevölkerungsbasierte Schätzung), die Influenza- und RSV-Fälle aus den nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten, labordiagnostisch bestätigten Fällen. Wir rufen die Daten regelmäßig serverseitig ab und bereiten sie redaktionell auf; im Browser werden keine RKI-Daten geladen.
Quellen & Methodik dieser Seite
- Datenbasis: Robert Koch-Institut (RKI); eigene Darstellung.
- Daten wurden normalisiert und redaktionell aufbereitet.
- ARE: bevölkerungsbasierte Inzidenzschätzung aus dem GrippeWeb-Sentinel des RKI (je 100.000 Einwohner, alle Altersgruppen).
- Influenza und RSV: labordiagnostisch bestätigte, nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) gemeldete Fälle in Deutschland.
- Alle Angaben sind Wochenwerte je Kalenderwoche. Die aktuellsten Wochen sind vorläufig und können durch Nachmeldungen noch steigen.
- Der angezeigte Trend ist ein rein rechnerischer Vergleich der aktuellen Woche mit der Vorwoche aus denselben RKI-Zeitreihen.
- Wir nehmen keine eigene medizinische Bewertung vor. Quelle: Robert Koch-Institut.
Häufige Fragen zu Atemwegsinfekten
Wie oft werden die RKI-Daten aktualisiert?
Das Robert Koch-Institut aktualisiert die zugrundeliegenden Daten wöchentlich, in der Regel einmal pro Woche. Wir zeigen deshalb Wochenwerte und nennen die jeweilige Kalenderwoche als Stand. Die aktuellste Woche ist vorläufig und kann sich durch Nachmeldungen noch ändern.
Was bedeutet ARE?
ARE steht für akute respiratorische Erkrankungen, also akute Atemwegserkrankungen mit Symptomen wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen. Der ARE-Wert schätzt, wie verbreitet solche Atemwegsinfekte aktuell in der Bevölkerung sind – unabhängig vom auslösenden Erreger.
Sind die Werte eine Diagnose?
Nein. Die Zahlen sind bevölkerungsbezogene Überwachungsdaten des RKI zur allgemeinen Lage. Sie beschreiben das Infektionsgeschehen in Deutschland und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Diagnose im Einzelfall.
Wann sollte ich bei Atemwegsbeschwerden ärztlichen Rat suchen?
Bei hohem oder anhaltendem Fieber, Atemnot, starkem Krankheitsgefühl, Beschwerden bei Säuglingen, älteren oder chronisch kranken Menschen sollten Sie ärztlichen Rat suchen. Im Zweifel hilft Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder Ihre Apotheke weiter.
Was ist der Unterschied zwischen Influenza und RSV?
Influenza (echte Grippe) und RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) sind unterschiedliche Viren. Beide verursachen Atemwegsinfekte. Influenza betrifft alle Altersgruppen, RSV verläuft vor allem bei Säuglingen und älteren Menschen mitunter schwerer. Auf dieser Seite zeigen wir für beide die vom RKI gemeldeten Fallzahlen.
Datenbasis: Robert Koch-Institut (RKI); eigene Darstellung. Daten wurden normalisiert und redaktionell aufbereitet. Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung.