Haut & Sonnenschutz

Sonnenschutz: So schützen Sie Ihre Haut richtig

UV-Strahlung kann Haut und Augen schädigen. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie sich und Ihre Familie im Alltag wirksam vor Sonne schützen können.

Frau trägt im Freien Sonnencreme auf ihr Gesicht auf

Erstellt auf Grundlage der unten genannten Fach- und Behördenquellen.

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4 (mittel)

Heute: UV-Index 4 (mittel) · Morgen: 5 (mittel)

Vorhersage für 23.07.2026 · Datenstand: 23.07.2026, 07:30 Uhr · Quelle: Deutscher Wetterdienst

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Warum UV-Schutz wichtig ist

Ultraviolette Strahlung (UV) ist nicht sichtbar, kann aber Haut und Augen schädigen. Sie reicht auch bei Bewölkung bis zur Erdoberfläche und wird an Wasser, Sand oder Schnee zusätzlich reflektiert. Deshalb ist wirksamer Schutz nicht nur an sonnigen Sommertagen wichtig.

Regelmäßige UV-Belastung ohne ausreichenden Schutz kann die Haut vorzeitig altern lassen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Augen können durch intensive Sonne ebenfalls geschädigt werden. Ein durchdachter Schutz im Alltag hilft, Risiken zu reduzieren.

Welcher Lichtschutzfaktor passt?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) beschreibt den Schutz vor UV-B-Strahlung. Welcher Faktor sinnvoll ist, hängt unter anderem vom UV-Index, der individuellen Hautempfindlichkeit, der geplanten Aufenthaltsdauer im Freien und der Umgebung ab – etwa ob Sie am Wasser oder in den Bergen sind.

Ein höherer LSF verlängert den Aufenthalt in der Sonne nicht beliebig. Kein Sonnenschutzmittel bietet vollständigen Schutz. Deshalb sollten Kleidung, Schatten und Sonnenbrille immer Teil der Strategie sein.

Checkliste: Sonnenschutz im Alltag

  • UV-Index prüfen
  • starke Mittagssonne meiden
  • Schatten bevorzugen
  • Kleidung, Hut und Sonnenbrille tragen
  • Sonnenschutzmittel ausreichend auftragen
  • unbedeckte Hautstellen berücksichtigen
  • regelmäßig nachcremen
  • Kinder besonders schützen

Sonnenschutz für Kinder

Kinder brauchen besonderen Schutz, weil ihre Haut empfindlicher reagieren kann. Säuglinge und kleine Kinder sollten direkter starker Mittagssonne möglichst nicht ausgesetzt werden. Schatten, leichte Kleidung und Kopfbedeckung haben Vorrang.

Für unbedeckte Hautstellen kann ein geeignetes Sonnenschutzmittel ergänzend eingesetzt werden. Welches Produkt passend ist, hängt von Hauttyp, Alter und Situation ab – im Zweifel beraten Apotheke oder Kinderärztin beziehungsweise Kinderarzt.

Was tun bei Sonnenbrand?

Bei Sonnenbrand sollten Sie weitere Sonneneinstrahlung konsequent meiden. Die betroffene Haut lässt sich vorsichtig kühlen, zum Beispiel mit feuchten, kühlen Umschlägen. Ausreichend trinken unterstützt den Körper.

Verzichten Sie auf aggressive Hausmittel oder stark reizende Produkte auf der geröteten Haut. Bei stärkeren Beschwerden wie großflächigen Blasen, Fieber oder starkem Unwohlsein sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

UV-Index: Orientierung für den Alltag

Der UV-Index fasst die erwartete UV-Belastung zusammen und hilft, den Schutzbedarf im Alltag einzuschätzen. Die Einstufung orientiert sich an den Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Deutschen Wetterdienstes.

UV-Index-Stufen und Orientierung für den Sonnenschutz
UV-Index Stufe Orientierung
0–2 niedrig Grundsätzlich geringer Schutzbedarf; bei empfindlicher Haut dennoch vorsichtig sein.
3–5 mittel Schutz empfohlen: Sonnencreme, Kleidung und Sonnenbrille; Mittagssonne meiden.
6–7 hoch Deutlicher Schutz nötig; Aufenthalt in der prallen Mittagssonne reduzieren.
8–10 sehr hoch Starker Schutz erforderlich; längere direkte Sonne vermeiden.
11+ extrem Sehr hohe Belastung: Aufenthalt im Freien möglichst kurz halten und konsequent schützen.
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Wann ärztlicher Rat wichtig ist

Ärztlichen Rat einholen, wenn zum Beispiel:

  • eine starke oder großflächige Verbrennung vorliegt,
  • Blasen auftreten,
  • Fieber, Kreislaufbeschwerden oder starkes Unwohlsein bestehen,
  • Säuglinge oder kleine Kinder betroffen sind,
  • Sie unsicher sind, wie schwerwiegend die Beschwerden sind.

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Stand des Artikels

Veröffentlicht am 23.07.2026
Zuletzt aktualisiert am 23.07.2026

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